BAWAX GmbH
Grafftring 2 - 6
D-29227 Celle
Referenzen

Trinkwasser

Verschiedene Referenzen

 

Wasserwerke Hansestadt Hamburg

- Curslack, Abdichtung Sohlplatte

- Bergedorf, Abdichtung Sohlplatte, Wände und Keller

- Langenhorn, Abdichtung Sohlplatte

- Neugraben, Abdichtung verschiedener Schächte

 

Wasserwerke Berlin

- Nachträgliche Rissabdichtung in Trinkwasserbehältern (> 500 Meter Risse)

- Trinkwasserbrunnenstuben Wuhlheide (Abdichtung von ca. 60 Schächten)

- Abdichtung von ca. 20 Filterbecken und Durchführungen

 

Wasserwerke Karlsruhe

- Abdichtung Wasserrohr (Während des Betriebes, Druck ca. 5 - 7 bar)

- Abdichtung Bodenplatte

 

Wasserwerke Westfalen

- Westhofen II, Sanierung Wehr

- Umspannwerk Wellenbad, Abdichtung Keller

- Betriebshof, Abdichtung Wände

- Hochbehälter Hüllberg, Abdichtung Rohrdurchführungen

 

Zulassungen

Eine Trinkwasser-Zulassung vom TZW Karlsruhe gemäß DVGW Anforderung liegt für XYPEX CONCENTRATE, XYPEX MODIFIED und XYPEX ADMIX vor. Darüber hinaus sind die Produkte zur Verwendung bei den Berliner Wasserbetrieben und der DREWAG geprüft.

KZ-Gedenkstätte, Neuengamme

Projekt: Steinhaus 1

Bauherr: Freie u. Hansestadt Hamburg

 

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme erinnert am historischen Ort an die über 100.000 Menschen, die während des Zweiten Weltkrieges Häftlinge des größten Konzentrationslagers in Nordwestdeutschland waren.

Seit Oktober 1981 informieren in Neuengamme Ausstellungen über die Geschichte des Lagers. Im Mai 2005 wurde die Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Häftlingslagers in erweiterter Form als Ausstellungs-, Begegnungs- und Studienzentrum eröffnet.

 

Projekt:

Einbringen einer 1.200 m² großen wasserundurchlässigen Sohle mit XYPEX-ADMIX-Beton gegen drückendes Wasser.

Einbringen von ca. 500 m Betonaufkantungen mit XYPEX-ADMIX-Beton gegen drückendes Wasser.

Einbringen von ca. 400 m Horizontalsperre mit XANOSIL SP gegen aufsteigende Feuchtigkeit.

Deichtorhallen, Hamburg

Die Deichtorhallen liegen am Rande des Hamburger Hafens und sind eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Die historischen Hallen bieten heute einen ansprechenden Rahmen für Kunstausstellungen sowie ein vielfältiges Programm rund um das Thema Internationale Kunst und Fotografie. Die unmittelbare Nähe der Gebäude zum Wasser, die dem Ort sicherlich seine besondere Note verleiht, führte bei der Umnutzung der Gebäude zu einigen Problemen.

Im Kellergeschoss, das für die Lagerung von Gemälden, Fotografien und anderen hochempfindlichen Kunstobjekten vorgesehen war, gab es an zahlreichen Stellen starke Durchfeuchtungen in der über 100 Jahre alten Stampfbetonkonstruktion. Teilweise drang so viel Wasser durch die Sohlplatte oder durch Risse in den Wandflächen, dass dies im Innenbereich zu dauerhafter Pfützenbildung führte.

Durch den Einsatz von XYPEX CONCENTRATE, XYPEX MODIFIED, XYPEX PATCH´N PLUG und XYPEX GAMMA CURE wurden bei diesem Bauvorhaben unzählige Risse und ca. 1.000 m² Bauteiloberfläche ohne einen Tropfen Kunstoffinjektionsmaterial von innen abgedichtet, so dass über 5.000 m² trockene Lagerfläche für Kunstobjekte entstanden.

Orang-Utan-Haus im Tierpark Hagenbeck, Hamburg

Die Herstellung der Böschung des Wassergrabens am Orang-Utan-Haus im Tierpark Hagenbeck stellte Planer und ausführende Firma vor ein besonderes technisches Problem: Die Böschung sollte – der späteren Nutzung als Wassergraben entsprechend - als wasserundurchlässiges Bauteil aus Ortbeton ausgeführt werden. Sowohl das geplante Gefälle als auch die Profilierung der Böschung ließen jedoch keine Nachverdichtung des eingebrachten Betons mit einem Flaschenrüttler und natürlich auch keinen Einsatz eines selbstverdichtenden Betons zu.

Da kein Transportbetonhersteller einen Beton liefern konnte, der für das Profilieren der Böschung eine ausreichend steife Konsistenz besaß und trotzdem ohne Nachverdichtung eine wasserundurchlässige Qualität erreichen würde, suchte man nach einer anderen Möglichkeit zur Abdichtung des Betons. Mit XYPEX ADMIX C-1000 NF als Betonzusatzmittel im Frischbeton entschied sich der Planer für eine sehr elegante und kostengünstige Abdichtungslösung, die nicht nur die Abdichtungsfunktion quasi unsichtbar in den Beton integriert, sondern darüber hinaus auch die Beständigkeit des Bauteils erheblich erhöht.

Für den Einbau wurde dann eine steife Betonkonsistenz gewählt, die beim Einbringen in die oberflächennahen Schichten nur noch händisch verdichtet wurde, um größere Fehlstellen wie Kiesnester auszuschließen. Dabei wurde gleichzeitig das spätere Profil der Böschung modelliert. Die nachträgliche Gefügeverdichtung im Beton durch XYPEX ADMIX sowie die Anschlussfugenabdichtung mit XYPEX CONCENTRATE stellen so die Wasserundurchlässigkeit der Konstruktion sicher.

Fernwärmeschächte, Krefeld

Das XYPEX-System wurde für die Sanierung und die Abdichtung der unterirdischen Fernwärmeschächte der Stadtwerke angewandt. Der Beton wies schwere Beschädigungen auf und die Stahlbewehrung lag in vielen Bereichen völlig offen. Die Temperatur in den Schächten liegt zwischen 45 und 65°C.

Die Oberflächen wurden im Wassersandstrahlverfahren vorbereitet. Nach einer ersten Beschichtung mit XYPEX CONCENTRATE folgte die Erneuerung des Bewehrungsstahls. Der abschließenden Reprofilierung ging eine Beschichtung mit XYPEX MODIFIED voraus.

Die Fotos zeigen den Zustand des Fernwärmeschachtes vor und nach der Anwendung des XYPEX-Abdichtungssystems.

Planetarium, Hamburg

Seit 1930 wird der ehemalige Winterhuder Wasserturm mitten im Hamburger Stadtpark als Planetarium genutzt und ist damit eines der dienstältesten "Sternentheater" weltweit. Der von 1912 bis 1916 errichtete und knapp 65 Meter hohe Turm verbindet Formen wilhelminischer Baukunst mit dem modernen Art-Deco-Design und ist auch heute noch eine der Hauptattraktionen der Hansestadt. Seine fast 30 Meter breite Vorderfront ist von einer eleganten Galerie umgeben, deren Wasserspiele in zwei große, insgesamt über 1500 m² Wasserbecken münden.

Im August 2009 wurde die LPI Ingenieurgesellschaft Hannover (Prof. Lohaus/Dr. Petersen) von der Freien und Hansestadt Hamburg mit der Instandsetzungsplanung der Wasserbecken des Planetariums in Hamburg beauftragt. Aufgrund der hohen Wasserverluste mussten bereits einige Monate zuvor die Wasserspiele außer Betrieb und die Becken geleert werden, da es zum einen bei gefüllten Becken zu erheblichen Wassereintritten in den Kellerbereich des Planetariums kam, zum anderen bei kontinuierlichem Nachfüllen der Becken in den Sommermonaten nicht mehr ausreichend Wasser zur Bewässerung des Stadtparks zur Verfügung stand.

Als besondere Anforderung bei der Sanierungsplanung war die Zugänglichkeit der Becken für Publikumsverkehr unter anderem auch im Winter mit Schlittschuhen auf gefrorenen Regenwasserpfützen zu berücksichtigen. Die vorhandene Bahnenabdichtung, die bereits vor einigen Jahren zur nachträglichen Abdichtung der Becken eingebaut wurde, war nur noch in Teilbereichen vorhanden. Es war also offensichtlich, dass für die Sanierung nur ein System mit einem erhöhten mechanischen Widerstand in Frage käme, idealerweise eine Abdichtungslösung mit dem Baustoff Beton.

Die Erkundung des Bauwerksaufbaus durch Bohrkernentnahmen in unterschiedlichen Bereichen der Becken brachte die überraschende Erkenntnis, dass es sich bei den Sohlen der beiden Becken zumindest bereichsweise um freitragende Platten auf Stahlbetonbalken handelte. Da die Beckensohle somit auch auf Biegung beansprucht war, die untere Bewehrungslage jedoch nahezu keine Betondeckung, dafür allerdings deutliche Korrosionsschäden zeigte, wurde die Bestandssohle nicht wie zunächst vorgesehen mit XYPEX CONCENTRATE nachträglich abgedichtet, sondern zurückgebaut und mit XYPEX ADMIX C-1000 NF eine neue wasserundurchlässige Sohlplatte betoniert. Neben der Wasserundurchlässigkeit waren durch die eingesetzte Betonrezeptur aufgrund der Chlorierung des Wassers in den Becken auch erhöhte Anforderungen an den Schutz der Bewehrung (XC4, XD3) und den Frost-Tausalzwiderstand (XF4) zu gewährleisten.

Natriumchlorat-Behälter

Dieser Betonbehälter wurde durch aggressive NaClO3-Belastung geschädigt.

 

XYPEX wurde verwendet, um die zahlreichen Undichtigkeiten zu beheben und die Betonstruktur vor weiterer Zerstörung zu schützen.


Nachdem der Behälter von innen sandgestrahlt war, wurden Fugen und Risse geöffnet.

 

Der Tank wurde dann über einen Zeitraum von 1 Monat immer wieder mit sauberem Wasser gefüllt, um das NaClO3 aus dem Beton zu lösen.

 

Danach wurden die Fugen und Fehlstellen mit XYPEX verschlossen und zwei Lagen XYPEX CONCENTRATE auf die Außen- und Innenseite des Behälters aufgetragen.